Lächelnde weibliche medizinische Fachkraft im weißen Kittel mit Klemmbrett in Innenräumen.

Kalium – was die Medizin sagt (Senioren 60+)

Kalium ist einer der wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper. Es spielt eine wesentliche Rolle für die ordnungsgemäße Funktion der Muskeln und des Nervensystems sowie für Mechanismen, die mit der Herzfunktion und dem Kreislaufsystem zusammenhängen.

In der medizinischen Literatur wird darauf hingewiesen, dass ältere Menschen zu den Gruppen gehören, bei denen eine zu geringe Kaliumzufuhr über die Nahrung häufiger beobachtet wird. Dies kann unter anderem auf einen geringen Verzehr von Obst und Gemüse sowie auf Faktoren zurückzuführen sein, die den Elektrolytverlust erhöhen (z. B. Durchfall, Missbrauch von Abführmitteln) und auf die häufige Anwendung von Diuretika in dieser Altersgruppe.

Die Autoren der klinischen Übersicht betonen, dass die primäre Indikation für eine Kaliumsupplementierung Zustände mit Hypokaliämie sind und es in der Praxis stets wichtig ist, zunächst eine Ernährungsumstellung in Betracht zu ziehen. Sie weisen auch darauf hin, dass potenzielle Vorteile einer erhöhten Kaliumzufuhr bestimmte Gruppen betreffen können – darunter ältere Menschen, insbesondere bei geringem Verzehr von Obst und Gemüse, sowie Patienten mit Bluthochdruck, insbesondere solche, die Diuretika einnehmen.

Sicherheit und Vorsicht

Eine Kaliumsupplementierung ist keine Lösung „für jedermann“. In der Literatur wird unter anderem auf das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt hingewiesen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Personen mit chronischer Nierenerkrankung sowie bei Personen, die Medikamente einnehmen, die den Kaliumspiegel erhöhen können (z. B. kaliumsparende Diuretika oder Medikamente, die das RAA-System beeinflussen). In solchen Situationen sollte die Entscheidung über eine zusätzliche Kaliumzufuhr mit einem Arzt besprochen und – falls erforderlich – der Kaliumspiegel im Blut überwacht werden.

Wissenschaftliche Quelle

Diese Information dient Bildungszwecken. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene Ernährung oder eine ärztlich verordnete Behandlung.

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